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FAQ - Häufig gestellte Fragen

  

Typische Fragen, die uns immer wieder gestellt werden:

  1. Kann ich auch mit Fachhochschulreife zugelassen werden?
  2. Kann ich auch mit einem VWA-Abschluss zugelassen werden?
  3. Welchen Zeitaufwand muß ich für das Studium einplanen?
  4. Welche Unterstützung erhalte ich von der Dualen Hochschule?
  5. Welche Kriterien werden bei der Prüfung meiner Bewerbung angelegt?
  6. Wann sollte ich den Studiengang Unternehmertum nicht studieren?
  7. Wie profitiert das Unternehmen von diesem Studium?
  8. Wie profitiert die Familie von diesem Studium?
  9. Sind BWL-Vorkenntnisse notwendig?
  10. Was bedeutet der Bachelor-Titel?
  11. Für wen ist der Studiengang Unternehmertum besonders geeignet?

 

Ist das Studium auch sinnvoll, wenn ich noch nicht im Unternehmen bin bzw. gerade erst dort einsteige?

  • Sie sollten möglichst schon vor Studienbeginn im zu übernehmenden Betrieb gearbeitet haben.
  • Ein paralleler Beginn von Studium und Arbeit im Unternehmen ist jedoch ebenfalls möglich und bietet sogar einige Vorteile, z.B. gleitender Übergang etc.!
  • Wichtig ist: Sie müssen in der Lage sein, in Ihrem Ausbildungsbetrieb auf der unternehmerischen Ebene mitzuwirken.


 

Ist dieses Studium sinnvoll, wenn ich bereits in Führungsverantwortung stehe?
  • Dies ist einerseits gut, da so Lehrinhalte sofort in der Praxis umgesetzt werden können, andererseits korrespondiert Verantwortung oft mit Zeit - vgl. hierzu Frage 5.
  • Sie müssen Ihre verringerte Anwesenheit im Unternehmen in jedem Fall gründlich vorbereiten und nachhaltig organisieren. Wir unterstützen Sie dabei mit einer individuellen Beratung.
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Kann ich auch mit Fachhochschulreife zugelassen werden?
  • Ja, inzwischen ist das möglich. Bewerber mit Fachhochschulreife müssen allerdings einen Studierfähigkeitstest (60 Minuten am Computer) ablegen. Weitere Informationen finden Sie auf dieser Seite.
  • Für Unternehmer gilt der Studiengang "Unternehmertum" darüber hinaus als "berufsaffin". Daher gibt es für Unternehmern mit mehrjähriger Praxiserfahrung und dem höchstmöglichen Praxisabschluss (Meisterbrief oder Äquivalent) eine gesonderte Zugangsmöglichkeit. In der Praxis bedeutet dies, dass Interessenten ohne Abitur diese Praxisqualifikation vor der Zulassung zum Studium erwerben, z.B. in Form eines ca. viermonatigen Vollzeitkurses, den verschiedene Kammern anbieten.
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Kann ich auch mit einem VWA-Abschluss zugelassen werden?

  • Nein, dies ist leider ausgeschlossen.
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Welchen Zeitaufwand muß ich für das Studium einplanen?
Der Studiengang Unternehmertum ist ein berufsintegriertes Vollzeitstudium mit allen damit verbundenen Anforderungen und Belastungen. Die Veranstaltungen an der Dualen Hochschule sind überwiegend auf Freitag und Samstag konzentriert, von Montag bis Donnerstag arbeiten Sie im Unternehmen.

Allerdings steht diese Zeit nicht völlig frei zur Verfügung. Die Integration und die Anwendung der Studieninhalte erfordert, dass Sie bestimmte Aufgaben während der betrieblichen Arbeitszeit erledigen, z.B. eine Marktanalyse für neue Produkte, die Erstellung eines Finanzierungskonzepts oder das Schreiben eines Business Plans. All diese Dinge sollen natürlich auch einen Nutzen für das Unternehmen stiften, binden jedoch einen Teil Ihrer Zeit. Dennoch ist es Ziel des Programms, dass Sie weiterhin operativ tätig sind.

In jedem Fall bleibt während des Studiums nicht viel Raum für weitere Aktivitäten, unfangreiche Hobbies, ehrenamtliche Aktivitäten, längeren Urlaub o.ä.!


 
Welche Unterstützung erhalte ich von der Dualen Hochschule?
  • Persönliche Beratung zur eigenen Situation und zum Studium
  • Trainings zu Zeit- und Selbstmanagement im 1. Semester 
  • Individuelles Coaching und Mentoring im Studium
  • organisatorische Unterstützung bei Unterbringung und Verpflegung (bei Teilnehmern von außerhalb der Region Karlsruhe)
  • Individuelle Lernberatung des ZIL (Zentrum für innovative Lernmethoden)

 
Welche Kriterien werden bei der Prüfung meiner Bewerbung angelegt?
  • Einzelheiten zu den Zulassungsvoraussetzungen finden Sie hier.
  • Ausbildungsvertrag mit dem Unternehmen.
  • Erkennbare Motivation zum ergebnisorientiertem Studium
  • Nachgewiesene Unterstützung durch Familie und Arbeitgeber
  • Zeitliche Realisierbarkeit, Vertretungsregelungen bei Präsenztagen
  • Wir raten vom Studium ab, wenn wir andere Wege der Qualifizierung als sinnvoller erachten.
 
Sind die Studiengebühren steuerlich absetzbar?

Die Rechtsprechung hierzu ist - wie in Deutschland üblich - sehr komplex und im  ständigen Wandel, Pauschalaussagen sind daher nicht möglich. Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Steuerberater. Unter bestimmten Voraussetzungen sollte die Abzugsfähigkeit erreicht werden können.
 
Wann sollte ich den Studiengang Unternehmertum nicht studieren?
  • Wenn Sie alleiniger Geschäftsführer sind und keine Vertretung haben.
  • Wenn Sie deutlich älter als 45 Jahre sind.
  • Wenn Sie deutlich unter 20 Jahre alt sind.
    (Sie können jedoch gerne bereits frühzeitig Kontakt mit uns aufnehmen, auch wenn für Sie der Studiengang erst in einigen Jahren relevant wird.)
  • Wenn Ihr Unternehmen in einer akuten Krise steckt und eine studiumsbedingte Abwesenheit dessen Überleben gefährdet.
  • Bitte akzeptieren Sie es, wenn wir Ihnen in einem persönlichen Auswahlgespräch persönliche Gründe nennen.
  • Wenn Sie  mit möglichst wenig Aufwand einen akademischen Titel erwerben möchten. Die Anforderungen dieses Studiengangs liegen sicher über dem Durchschnitt.
  • Wenn Sie Unternehmensnachfolger sind, der sich als „von Beruf Sohn“ sieht. Wir empfehlen hierzu die Universität von Ibiza...
 
Wie profitiert das Unternehmen von diesem Studium?
  • Neue Ideen von außen fließen ein.
  • Die Studieninhalte werden direkt in den betrieblichen Alltag eingebracht und auf konkrete Fragestellungen und Aufgaben angewandt.
  • Neue Kontakte zu wichtigen Ansprechpartnern entwickeln sich.
  • Ein wertvolles Benchmarking mit anderen Unternehmen in anderen Branchen und/oder Regionen entsteht. 
  • Aktuelles Wissen und Erfahrungen von erfahrenen Unternehmern werden verfügbar.

Wie profitiert die Familie von diesem Studium?
  • Für Nachfolger: Die Eltern sind nachweisbar begeistert - die Übergabe wird sicherer und erfolgreicher. Das Thema Nachfolge wird endlich zum Gesprächsstoff in der Familie.
  • Für Gründer: Unternehmer sein bedeutet mehr als nur wirtschaftlich selbständig handeln. Familienangehörige und Partner werden von uns selbstverständlich mit einbezogen.
  • Bestimmte Veranstaltungen (z.B. Planspiele) werden auch für Familienangehörige angeboten.
  • Sehr wichtig: Die zeitlich befristete Doppelbelastung "Beruf" und "Studium" bietet eine reale Trainings- und Testsituation für den Umgang mit knappen zeitlichen Ressourcen. Gerade für die eigene Partnerschaft werden frühzeitig Belastungen simuliert, die ansonsten zu einem späteren Zeitpunkt zu betriebsbedrohenden Situationen führen könnten. 
Sind BWL-Vorkenntnisse notwendig?
  • Nein, die Vermittlung von BWL-Grundlagenwissen und entsprechender Methodenkompetenz gehört zu den Kerninhalten des Studiums.
  • Wenn Sie bereits Vorkenntnisse in BWL mitbringen, erleichtert Ihnen dies das Studium etwas (insbesondere in den ersten zwei Semestern). Sowohl in der Breite als auch in der Tiefe der vermittelten Kenntnisse bietet der Studiengang jedoch deutlich mehr - siehe hierzu die Studieninhalte.

 
Was bedeutet der Bachelor-Titel?

Nach erfolgreichem Studienabschluss wird den Teilnehmern des Studiengangs Unternehmertum der Titel "Bachelor of Arts" (B.A.) verliehen - im Unterschied zu früheren Titeln ohne Kennzeichnung des Hochschultyps. Damit verfügen Absolventen über einen berufsqualifizierenden Abschluss, der sowohl in Deutschland als auch international gängig und anerkannt ist.
Nachdem die Berufsakademien in Baden-Württemberg ab 2009 zur "Dualen Hochschule" hochgestuft wurden, ist der Titel ein vollgültiger Hochschulabschluss ohne Einschränkungen.
Aufbaustudiengänge (Masterprogramme) sind mit diesem Abschluss prinzipiell möglich. Es können sich jedoch Unterschiede im Umfang der notwendigen Credit-Umfänge ergeben.

Für wen ist der Studiengang besonders geeignet?

  • Für Unternehmensnachfolger, die bereits seit einiger Zeit im zu übernehmenden Unternehmen tätig sind und bei denen die Übernahme der Gesamtverantwortung in absehbarer Zeit ansteht. Diese können sich im Rahmen des Studiengangs gezielt auf die Herausforderungen einer Inhaber-Geschäftsführung vorbereiten.
  • Für Unternehmensnachfolger, die gerade erst ihre Aktivität im zu übernehmenden Betrieb beginnen. Diese können die Einstiegs- und Einarbeitungsphase (die für den späteren Erfolg entscheidend wichtig ist) im Laufe des Studiums bewusst planen, unterstützen und reflektieren.
  • Für Unternehmensnachfolger, die einen Einstieg ins elterliche Unternehmen ins Auge fassen, sich aber noch nicht endgältig fär eine spätere �bernahme entschieden haben. Diese können die Zeit des Studiums einerseits für eine gründliche Prüfung und Abwägung nutzen, andererseits dabei mit dem Bachelor eine Schlüsselqualifikation für alternative berufliche Wege erwerben.
  • Für Unternehmensnachfolger, die im Rahmen einer gemeinsamen Geschäftsführung mit Geschwistern oder anderen Familienangehörigen den Bereich der Leitenden Geschäftsführung oder der Kaufmännischen Geschäftsführung besetzen wollen. Diese können sich mit dem Studiengang nachweisbar qualifizieren und so die leider verbreiteten kontraproduktiven Kompetenzstreitigkeiten vermeiden.
  • Für Mitarbeiter, die eine Teilhaberschaft oder eine Übernahme anstreben, jedoch vom jetzigen Inhaber noch kritisch geprüft werden. Diese können ihrem Chef über die Teilnahme am Studiengang zeigen, dass sie sowohl hochgesteckte Ziele verfolgen und erreichen, als auch dass sie sich die für eine Unternehmertätigkeit spezifischen Kenntnisse und Fähigkeiten gezielt aneignen.
  • Für Unternehmer, Selbständige und Geschäftsinhaber, die sich bislang beruflich qualifiziert haben, jedoch zusätzlich eine akademische Ausbildung mit betriebswirtschaftlichem Schwerpunkt anstreben. Insbesondere für Handwerker, Dienstleister und Kleinunternehmer bietet der Studiengang die Chance, ihr Geschäft nicht nur fachlich, sondern auch unternehmerisch professionell zu führen und damit insgesamt erfolgreicher zu arbeiten.
  • Für Franchise-Nehmer, die sich nicht auf die Unterstützung und die Schulungen des Franchise-Gebers verlassen, sondern die eigene Unternehmerpersönlichkeit umfassend entwickeln wollen.